Klima und nachhaltige Lebensweise

Übersicht

11.23 Reducing Waste Now! (Berlin)

11.40 Sustainable Lifestyle (Bernkastel-Kues)

11.41 Sustainable Lifestyle  (Bernkastel-Kues)

11.49 Living in Harmony with Nature (Jänkendorf)

11.52 Sun + Wind = Power (Glücksburg)

11.53 Sun + Wind = Power (Glücksburg)

11.57 Urban Space (Berlin)

11.84 Tales from the Green Valley at the 'Reifen' Mill (Mörz)

11.94 German-Kyrgyz Summer School (Berlin)

11.98 Yurt Building at Lake Constance (Lellwangen)

4.10 Let's talk about Fashion! - Global perspectives & challenges (Köln)

zurück zum Menü


 

Reducing Waste Now! 

DE-SCI-11.23 Berlin
 
08.09. – 22.09.2018
 
16 Freiwillige
 

Da es immer schwieriger wird, die Menge des erzeugten Abfalls und seinen Verbleib zu schätzen, spielt die Abfallreduzierung eine wichtige Rolle beim Aufbau einer nachhaltigeren Zukunft. Ziel ist es, das Verhalten von Menschen zu verändern, indem sie Spaß, kreative und nachhaltige Lösungen für kurzlebige und wegwerfbare Alltagsgegenstände und Überproduktion bieten. Die Teilnehmer werden von den Moderatoren ermutigt und geleitet, ihre eigenen Aktionen zu entwickeln, die sie in ihren lokalen Gemeinschaften umsetzen, als Multiplikatoren fungieren und das Bewusstsein und die Fähigkeiten der lokalen Bevölkerung erhöhen. Die Idee des Studiencamps könnte mit dem beliebten Zitat "global denken, lokal handeln" zusammengefasst werden.

Arbeit:

keine körperliche Arbeit, die Teilnehmer/ innen werden sich in Workshops, Trainings, Kleingruppenarbeit, Diskussionen und Exkursionen mit folgenden Thematiken auseinandersetzen:

  • Der negative Einfluss von Abfall auf die Umwelt und die Wichtigkeit von Abfallmanagement und Abfallminimierung für einen nachhaltigen Lebensstil
  • “Best Practice” Ansätze/ Lösungen
  • Umsetzung des erworbenen Wissen im alltäglichen Leben und in der eigenen Gesellschaft

 

Studienteil: Nachhaltiger Lebensstil; Abfallmanagement; Abfallreduzierung; Klimawandel; „Zero-Waste“-Philosophie; Degrowth; Wirtschaftssystem(e);  Ernährung; Permakultur; innerer und äußerer Frieden

Unterkunft: Kultur- und Bildungszentrum KuBiZ, Berlin Weißensee; Selbstversorgung

Qualifikation: Interesse an den Hauptthemen und Motivationsschreiben

zurück zur Übersicht


 

Sustainable Lifestyle 

DE-SCI-11.40 Bernkastel-Kues  (40 km nordöstlich von Trier)
 
14.07. – 29.07.2018
 
12 Freiwillige
 

Im Zeichen des Klimawandels und weltweiter Ungerechtigkeit stellt sich die Frage, ob wir unseren ressourcenverschwendenden Lebensstil ändern müssen. Einer, der seit vielen Jahren ein konsequent einfaches Leben führt und damit ein alternatives Lebenskonzept verwirklicht, ist Friedmunt Sonnemann. Er kultiviert seltene und in Vergessenheit geratene Nutzpflanzen. Die Erzeugnisse decken teilweise den Eigenbedarf, die Samen werden an Kleingärtner verkauft. Die abgelegene Kate liegt eine Fußstunde bergaufwärts vom Weinort Bernkastel-Kues. Sie hat weder fließend Wasser noch Elektrizität. Vorhanden sind ein Gemeinschaftsraum, Quellwasser und ein Telefon. Habt ihr Lust euch dieser neuen Erfahrung zu stellen und inspirieren zu lassen?

Arbeit: Je nach Witterung: Feldarbeit (Pflege der Kulturen, jäten); Hausbau mit Lehm und Stroh und andere handwerkliche Tätigkeiten

Studienteil: Erhalt der bedrohten Vielfalt der Kulturpflanzen, biologische Sortenentwicklung

Unterkunft: In der Scheune oder im Bauwagen; Kompostklo

Verpflegung: Ausschließlich vegetarische Kost

Qualifikation: Anpassung an sehr einfache, vor allem hygienisch bescheidene Bedingungen; fester Wille, das naturnahe Leben zwei Wochen lang durchzustehen und 6 Stunden am Tag körperlich zu arbeiten

Bemerkungen: Lass dein Handy zuhause und entdecke das einfache Leben ohne Internetzugang und Handybenutzung. Du wirst erstaunt sein wie gut es geht! Keinen Rollkoffer, sondern einen Rucksack als Gepäckstück mitbringen, da du eine Stunde durch den Wald zum Camp gehst.

zurück zur Übersicht


 

Sustainable Lifestyle 

DE-SCI-11.41 Bernkastel-Kues  (40 km nordöstlich von Trier)

18.08. – 02.09.2018

12 Freiwillige

Im Zeichen des Klimawandels und weltweiter Ungerechtigkeit stellt sich die Frage, ob wir unseren ressourcenverschwendenden Lebensstil ändern müssen. Einer, der seit vielen Jahren ein konsequent einfaches Leben führt und damit ein alternatives Lebenskonzept verwirklicht, ist Friedmunt Sonnemann. Er kultiviert seltene und in Vergessenheit geratene Nutzpflanzen. Die Erzeugnisse decken teilweise den Eigenbedarf, die Samen werden an Kleingärtner verkauft. Die abgelegene Kate liegt eine Fußstunde bergaufwärts vom Weinort Bernkastel-Kues. Sie hat weder fließend Wasser noch Elektrizität. Vorhanden sind ein Gemeinschaftsraum, Quellwasser und ein Telefon. Habt ihr Lust euch dieser neuen Erfahrung zu stellen und inspirieren zu lassen?

Arbeit: Je nach Witterung: Feldarbeit (Pflege der Kulturen, jäten) ; Hausbau mit Lehm und Stroh und andere handwerkliche Tätigkeiten

Studienteil: Erhalt der bedrohten Vielfalt der Kulturpflanzen, biologische Sortenentwicklung

Unterkunft: In der Scheune oder im Bauwagen; Kompostklo

Verpflegung: Ausschließlich vegetarische Kost

Qualifikation: Anpassung an sehr einfache, vor allem hygienisch bescheidene Bedingungen; fester Wille, das naturnahe Leben zwei Wochen lang durchzustehen und körperlich zu arbeiten

Bemerkungen: Lass dein Handy zuhause und entdecke das einfache Leben ohne Internetzugang und Handybenutzung. Du wirst erstaunt sein wie gut es geht! Keinen Rollkoffer sondern einen Rucksack als Gepäckstück mitbringen, da du eine Stunde durch den Wald zum Camp gehen musst.

zurück zur Übersicht


 

Living in Harmony with Nature

DE-SCI-11.49 Jänkendorf (bei Görlitz in Sachsen)

28.07. – 19.08.2018

12 Freiwillige

Der Verein „Holderbusch“ betreibt in der niederschlesischen Oberlausitz einen Biohof mit ca. 22 Hektar Acker- und Weideland. Die allgemeinen Ziele des Vereins sind die Selbstversorgung auf der Grundlage der Permakultur, Landschaftspflege, der Erhalt und die Wiederbelebung traditionellen Handwerks. Klimaschonende Aspekte spielen dabei immer eine Rolle.

Arbeit: Bau/ Instandsetzung von Festkoppeln für Schafe; wetterbedingt verschiedene Garten- und Feldarbeiten (Beete anlegen, ernten, Brennholz hacken, Obsternte); Waldpflege; Brot backen; Reparaturarbeiten an Wegen und Gebäuden

Studienteil: Permakultur; Leben im Einklang mit der Natur; extensive Tierhaltung; schonender Umgang mit dem Klima; Gemeinschaftsleben

Unterbringung: In Zelten oder in der Scheune (bitte Schlafsack/ Isomatte mitbringen!); einfache Einrichtung (Komposttoilette, Solar-Dusche)

Verpflegung: Selbstverpflegung mit Produkten aus überwiegend eigenem Anbau

Qualifikationen: Bereitschaft für teils anstrengende Arbeit, bei der man auch dreckig wird; feste Schuhe; sicheres Radfahren

zurück zur Übersicht



Sun+Wind = Power

DE-SCI 11.52 Glücksburg (bei Flensburg)

Deutsch-Französisch-Portugiesisches Workcamp

14.07. – 28.07.2018

12 Freiwillige

Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung „artefact“ liegt in Glücksburg an der Flensburger Förde nahe der dänischen Grenze. Die gemeinnützige GmbH betreibt ein in Lehmarchitektur gebautes Gästehaus und einen Energie-Erlebnispark für Jugend- und Seminargruppen, führt Projekttage zu globalem Lernen durch und bildet Fachleute aus dem In- und Ausland zu den Themen erneuerbare Energien, Bauen und Wasserversorgung aus. Das Gebäude, das komplett mit erneuerbaren Energien versorgt wird, der Energiepark und der  Naturerlebnisraum müssen immer wieder instand gesetzt und durch neue Stationen erweitert werden, um für Besucher*innen attraktiv zu bleiben.

Arbeit: Bau einer Dachbegrünung; Reparaturarbeiten im Energieerlebnispark; Bauarbeiten an den Info-Pavillons aus Holz; Bepflanzung eines Wasserspeichers; Pflegearbeiten auf dem Gelände wie Jäten u.a.

Studienteil: Klimawandel; Nutzung erneuerbarer Energien

Unterkunft: Einfach, in Großzelten (bitte Isomatte und warmen Schlafsack mitbringen; Toilette (Komposttoiletten) und Dusche (Solardusche) sind vorhanden

Verpflegung: Gemeinsames Kochen in der Gruppe, sowohl draußen in der Solarküche, als auch drinnen in der Küche/ Aufenthaltsraum des Afrikahauses im Energieerlebnispark

Qualifikation: Interesse am Thema Klimaschutz und erneuerbarer Energien werden ebenso vorausgesetzt wie die Akzeptanz einfacher Lebensbedingungen; handwerkliche Fähigkeiten hilfreich

Bemerkungen: In der Freizeit: Besuch eines Wasserschlosses; Möglichkeit von Ausflügen an die Ostsee, nach Flensburg und Dänemark

zurück zur Übersicht


 

Sun+Wind = Power

DE-SCI 11.53 Glücksburg (bei Flensburg)

11.08. – 25.08.2018

12 Freiwillige

Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung „artefact“ liegt in Glücksburg an der Flensburger Förde nahe der dänischen Grenze. Die gemeinnützige GmbH betreibt ein in Lehmarchitektur gebautes Gästehaus und einen Energie-Erlebnispark für Jugend- und Seminargruppen, führt Projekttage zu globalem Lernen durch und bildet Fachleute aus dem In- und Ausland zu den Themen erneuerbare Energien, Bauen und Wasserversorgung aus. Das Gebäude, das komplett mit erneuerbaren Energien versorgt wird, der Energiepark und der  Naturerlebnisraum müssen immer wieder instand gesetzt und durch neue Stationen erweitert werden, um für Besucher*innen attraktiv zu bleiben.

Arbeit: Bau einer Dachbegrünung; Reparaturarbeiten im Energieerlebnispark; Bauarbeiten an den Info-Pavillons aus Holz; Bepflanzung eines Wasserspeichers; Pflegearbeiten auf dem Gelände wie Jäten u.a.

Studienteil: Klimawandel; Nutzung erneuerbarer Energien

Unterkunft: Einfach, in Großzelten (bitte Isomatte und warmen Schlafsack mitbringen; Toilette (Komposttoiletten) und Dusche (Solardusche) sind vorhanden

Verpflegung: Gemeinsames Kochen in der Gruppe, sowohl draußen in der Solarküche, als auch drinnen in der Küche/ Aufenthaltsraum des Afrikahauses im Energieerlebnispark

Qualifikation: Interesse am Thema Klimaschutz und erneuerbarer Energien werden ebenso vorausgesetzt wie die Akzeptanz einfacher Lebensbedingungen; handwerkliche Fähigkeiten hilfreich.

Dieses Camp ist Teil unseres Süd-Nord-Programms. Die Teilnehmenden kommen überwiegend aus verschiedenen Ländern des Globalen Südens. Dich erwartet ein spannender Austausch über Klimawandel und Energiegewinnung weltweit.

Bemerkungen: In der Freizeit: Besuch eines Wasserschlosses; Möglichkeit von Ausflügen an die Ostsee, nach Flensburg und Dänemark

zurück zur Übersicht


 

Urban Space

DE-SCI 11.57 Berlin

Deutsch-Russisch-Ukrainisches Workcamp

19.08. – 01.09.2018

15 Freiwillige

Ziel dieser Trainingsmaßnahme ist es, bei den Teilnehmenden eine veränderten Sicht auf Städte, die mehr kreativ, nachhaltig, inklusiv und für junge Menschen aller Bevölkerungsschichten zugänglich sind, auf innovative Art zu fördern. Dabei sollen sie durch thematischen Workshops, Fachvorträge, Feldbeobachtung, Projektbesuche, sowie durch die Entwicklung und Leitung von Workshops in Jugendeinrichtungen mit mehr Wissen, Know-how, Methoden und Kompetenzen ausgestattet werden. Dies sollte sie in die Lage versetzten neue und innovative Freiwilligenprojekte, internationale Jugendbegegnungen und Bildungsmaßnahmen zu diesen Themen zu initiieren, inhaltlich-methodisch zu gestalten und umzusetzen. Darüber hinaus soll der Ideen- und Erfahrungsaustausch gefördert werden.

Arbeit: Keine körperliche Arbeit;  die Teilnehmenden werden in Kleingruppen beispielhafte Initiativen besuchen, filmen und dort Interviews führen und dokumentieren, um möglichst viel Infomaterial für die Online-Stadtkarten zu sammeln; darüber hinaus: Gestaltung, mediale Dokumentation, Kartierung und Modellierung von interaktiven Karten, die auf der  Website eingestellt werden

Studienteil: Ökologische Nachhaltigkeit, soziale Inklusion, urbane Entwicklung und Intervention, Öffentlicher/privater Raum und Projektmanagement; Training im Umgang mit neuen Medien:

  • Auseinandersetzung mit  zeitgenössischen urbanen Prozessen und nachhaltiger Stadtentwicklung, Herausarbeitung der Möglichkeiten von Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit auf diesem Gebiet
  • Projektentwicklung in der Jugendarbeit/ Umsetzung in der Praxis (Besuch von beispielhaften Projekten in Berlin + eigene Ideenentwicklung hierzu)
  • Gestaltung der Webseite für Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe und Jugendarbeit

Unterkunft: Kultur- und Bildungszentrum KuBiZ, Berlin Weißensee; Selbstverpflegung

Qualifikation: Teil des Programms ist zudem, das Netzwerk zwischen den Teilnehmenden aus Deutschland, der Ukraine und Russland zu stärken sowie umsetzbare Vorschläge und handfeste Projekte zu entwickeln, wie Freiwilligenorganisationen ökologisches Handeln unter jungen Menschen weiter fördern können.

Bemerkungen: Interesse an den Hauptthemen, Motivationsschreiben

zurück zur Übersicht


 

Tales from the Green Valley at the 'Reifen' Mill

DE-SCI 11.84 Mörz (bei Kastellaun)

04.08. – 19.08.2018

8 Freiwillige 

Die Reifenmühle, eine Strom produzierende Wassermühle, liegt in einem tiefen Tal im Hunsrück, zwischen den Flüssen Mosel und Rhein. Umgeben von Wäldern ist  das nächste Dorf 3km entfernt, eine kleine Stadt 10km. Die Mühle ist autark, Wasser kommt aus einer Quelle im Berg, Strom wird nur mit dem Wasserrad produziert, Nahrungsmittel kommen aus dem Garten und es gibt Hühner, Kaninchen, Bienen, einen Fischteich und andere Tiere. Der abgelegene und historische Ort wird von zwei Brüdern gepflegt, die mit möglichst nachhaltigen Techniken arbeiten und experimentieren.

Das Ziel ist eine ganzheitliche Lebensweise, einen Permakultur -Garten aufzubauen, das Wasserkraft-System zu pflegen, sich um die Kleintiere zu kümmern, die Wald- und Wiesenlandschaft im Sinne des Landschaftsschutzes zu erhalten.

Arbeit: Management und Erhalt des grünen Tals, inkl. Mühlgraben, Fischteich, Wiese und Wald (Arbeit mit Stein und Fels im Wasser!); Allgemeine Garten- und Feldarbeit, Hochbeete anlegen, Zäune setzen, pflanzen; Versorgung der Tiere, Angeln für den eigenen Bedarf; Holz- und Handarbeiten, Bau kleiner Unterstände, Gehege reparieren; Kartierung der lokalen Ökosysteme

Studienteil: ökologischer Landbau, Permakultur, Gärtnern, Kleintierzucht; Kochen mit alten Methoden und eigenen Produkten; Erneuerbare Energie, Wasserkraft, Klimaschutz; Biotop- und Artenschutz, Geologie, Erkundung von Flora und Fauna; Geschichte des Ortes und der Region

Unterkunft: Im eigenen Zelt oder in, vom Projekt gestellten Mehrpersonen-Zelten; einfache sanitäre Ausstattung mit Solar-Außen-Dusche, Komposttoilette; elbstversorgung in einer überdachten Open-Air-Küche und über dem offenen Feuer / Raketenofen / Räucherofen; bring bitte wetterfeste Kleidung, gute, feste Schuhe/Stiefel und einen warmen Schlafsack mit, die Nächte können kühl werden!

Verpflegung: Organisches Gemüse aus dem Garten; Eier von den Hühnern; Karpfen aus dem Teich, wenig Fleisch

Voraussetzungen: Bereitschaft 6 Stunden am Tag körperlich zu arbeiten und sich auf die einfachen Einrichtungen (Solar-Dusche, Komposttoilette) einzulassen; Freude am Landleben mit allen vielfältigen Herausforderungen und Möglichkeiten; Neugierde zu lernen, neue Techniken auszuprobieren und zu entwickeln; Achtsamkeit, Teamgeist und Selbstinitiative erwünscht

Bemerkungen: Bring wetterfeste Arbeitskleidung und Schuhe mit, die nass werden dürfen. Es gibt WiFi auf dem Gelände, wenn die alte Telefonleitung nicht von herabstürzenden Ästen heruntergerissen wurde.

Koblenz ist eine etwas größere Stadt in der Nähe (1,5 Stunden mit dem Bus), dort fließt die Mosel in den Rhein. Die längste Hängeseilbrücke nördlich der Alpen ist nur 3 Stunden Fußmarsch von uns entfernt. Ausflüge zu den Flüssen Rhein und Mosel sind möglich und innerhalb einer Stunde von Kastellaun aus zu erreichen.

zurück zur Übersicht


 

German-Kyrgyz Summer School

DE-SCI 11.94 Berlin und andere Orte in DE

27.07. – 22.08.2018

12 Freiwillige 

Die Sommerschule möchte die Zusammenarbeit und das interkulturelle Verständnis zwischen den Teilnehmer aus Deutschland und aus Kirgisistan stärken. Während der ersten Woche in Berlin erhalten die Teilnehmer*innen eine Einführung in die Arbeit des SCI sowie die Möglichkeit, Ideen, Erfahrungen sowie Lösungsansätze zu aktuellen Problemen von jungen Leuten in Deutschland und Kirgisistan auszutauschen. Nach dem Einführungsseminar teilen sich die Teilnehmer in unterschiedliche internationale Workcamps auf. Die Reise nach und zurück aus Berlin wird dabei vom SCI organisiert und bezahlt.

Arbeit: Die Veranstaltung ist  in drei Phasen gegliedert:
 

  • 1. Vertiefung des Wissens zu den Schwerpunkten der Schulung (Gruppenarbeit, Expertenmeinungen, Hospitationen in NGOs aus diesen Themenfeldern) vom 27.07. bis zum 05.08. in  Berlin (Teilnehmer können früher anreisen, müssen sich jedoch selbst um ihre Unterkunft und Verpflegung in der Zeit kümmern)
  • 2. Teilnahme an einem internationalen Workcamp eurer Wahl (vgl. Notes)
  • 3. Nachbereitungstreffen zur Auswertung in Berlin vom 19.08. bis zum 22.08. (nicht verpflichtend für diejenigen, die länger in ihren jeweiligen Camps bleiben)
     

Studienteil:

  • Austausch von Ideen und Methoden zur Förderung des Gemeinwesens
  • Nachbarschafts- und Community Management
  • Lokale und internationale Initiativen zur Förderung von Gemeinweisen, Nachbarschaftshilfe und bestimmten sozialen Gruppen
  • Organisation und Mobilisierung von Gemeinden für einen sozialen Wandel
  • Rolle der internationalen Freiwilligendienste in der Verbreitung von Frieden, gegenseitigem Lernen, gesellschaftlichen Inklusion sowie nachhaltiger Entwicklung
  • Interkulturelle Verständigung

 

Unterkunft: Während der ersten Woche sowie während des Nachbereitungstreffens in einem Seminarhaus mit Betten und einer eigenen Küche. Bitte einen Schlafsack mitbringen, Bettzeug und Kissen können auch vom Haus gestellt werden.
Während der ersten Woche werden Verpflegung und Unterkunft mit einer Gruppe Freiwilliger vom Balkan und aus Deutschland geteilt.

Voraussetzungen: Starkes Interesse an interkulturellem Lernen, nachhaltiger Entwicklung und Community Management

Bemerkungen:

Nach dem Einstiegsseminar wird die Gruppe aufgeteilt und ihr habt die Möglichkeit an einem der unten aufgelisteten internationalen Wokcamps (inkl. körperlicher Arbeit) oder Studycamps teilzunehmen. Bitte gebt eure Präferenz an und wir versuchen euch eurer ersten oder zweiten Priorität entsprechend zu platzieren.

  • DE-SCI-01.28                                   Buchholz                                03.08. – 22.08.
  • DE-SCI-11.84                                   Mörz/Reifenmühle                 04.08. – 19.08.
  • DE-SCI-07.17                                   Trebnitz                                 05.08. – 19.08.
  • DE-SCI-01.36                                   Berlin  KuBiZ                          05.08. – 19.08.
  • DE-SCI-07.21                                   Berge                                      06.08 .– 24.08.
  • DE-SCI-12.90                                   Berlin-Müggelsee                 05.08. – 19.08.

Beschreibungen zu den jeweiligen Workcamps findet ihr auf der SCI-Workcampdatenbank.

Teilnehmer*innen aus Deutschland können nur an der ersten Seminarwoche teilnehmen, falls erwünscht

zurück zur Übersicht


 

Yurt Building at Lake Constance

DE-SCI 11.98 Lellwangen (nördlicher Bodenseekreis)

10.07. – 18.07.2018

14 Freiwillige

Das Ziel des Vereins Verbindungskultur e.V. ist es, eine gemeinnützige Lern-Stätte zu bauen, in der alternative Lebens- und Wirtschaftsweisen erforscht, praktiziert und ein konstruktives Miteinander erlernt und gelebt werden soll.

Mit dem Jurtenbau soll ein ausreichend großer und bei jeglicher Witterung komfortabler Raum geschaffen werden, um weitere Veranstaltungen in der kälteren Jahreszeit zu ermöglichen. Zusätzlich zum Bau soll der Rahmen des Workcamps gemäß dem Vereinszweck so gestaltet werden, dass innerhalb des internationalen Freiwilligenteams und darüber hinaus eine intensive soziale Verbundenheit entstehen kann, die auch auf internationaler Ebene Frieden fördert, wobei der Bau für alle Beteiligten als eine bereichernde, gemeinschaftliche Erfahrung erlebt werden kann.

Arbeit: Bau einer winterfesten mongolischen Jurte, unter Berücksichtigung ökologischer Bauprinzipien

Studienteil: SCI; Jurtenbau; Naturerfahrung; Permakultur; Verbindungskultur; Gewaltfreie Kommunikation; Freies Lernen; das Wissen indigener Kulturen; je nach Interesse der Teilnehmenden sind auch weitere Studienteile bzw. andere Schwerpunkte möglich

Unterkunft: Im eigenen Zelt (Isomatte und Schlafsack bitte selbst mitbringen). Je nach Bedarf auch Indoor-Schlafmöglichkeit möglich. Außenküche, Toiletten, Dusche

Verpflegung: Gemeinschaftliches Kochen in der Gruppe; je nach Wetterlage draußen am Lagerfeuer oder in der geräumigen Innenküche

Qualifikation: Interesse an ökologischem Bauen, Bereitschaft zu körperlicher Arbeit und Teamarbeit, Freude am Miteinander

Bemerkungen: In der Freizeit: Wanderungen durch die Hügellandschaft im näheren Umkreis; Ravensburg (historische Altstadt mit mehreren Türmen der alten Stadtbefestigung); Insel Mainau; Pfahlbautenmuseum Unteruhldingen; Schloss Salem; Affenberg Salem; Bademöglichkeiten in der Umgebung: Schlosssee Salem, Ilmensee, Bodensee

zurück zur Übersicht


 

Let's talk about Fashion!-Global perspectives & challenges

DE-SCI 4.10 Köln

9.10 – 07.10.2018

10 internationale Freiwillige & 8 Freiwillige aus Deutschland

„Kleider machen Leute“, aber welche Leute machen eigentlich unsere Kleider? Wo werden sie produziert und unter welchen Bedingungen? Habe ich als Konsument*in überhaupt Einfluss darauf und wenn ja, wie kann ich etwas verändern? Bei unserem diesjährigen Schulprojekt vom 9. September bis 7. Oktober in Köln diskutieren Freiwillige aus Bolivien, Ecuador, Ghana, Kambodscha, Kenia, Mexiko, Palästina, Simbabwe, Sri Lanka, Südafrika und Deutschland diese und viele weitere Fragen.

Arbeit/ Studienteil: In diesem Proejkt ist das Besondere, dass es vom Schwerpunkt her keine körperliche Arbeit gibt, sondern der inhaltliche Austausch zum Thema und die Erarbeitung sowie Durchführung von Workshops im Fokus stehen. Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert:

  • Training: Die Teilnehmenden werden von zwei Trainer*innen geschult. Sie lernen, diskutieren und tauschen sich aus über Mode, Kleidungsproduktion und Konsum. Am Ende dieser Phase entwickeln sie in Kleingruppen Workshops.
  • Schulworkshops: Die Kleingruppen gehen an ca. 8 Schulen im Raum Köln/ Bonn und führen mit Schüler*innen zwischen 14 und 18 Jahren ihre selbst erarbeiteten Workshops durch.

Unterkunft: In der SSM in Köln in Zimmern mit jeweils ca. 4 Betten oder Matratzen.

Verpflegung: Gemeinschaftliches Kochen in der Gruppe.

Qualifikation: Interesse und Freude am Austausch mit internationalen Teilnehmenden über die globale Modeindustrie und Produktion. Bereitschaft das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Lust mit Schüler*innen zusammenzuarbeiten. Freude in einer internationalen Gruppe zu leben und Bereitschaft sich bei gemeinschaftlichen Aufgaben (wie kochen und aufräumen) einzubringen.

Bemerkungen: Als Rahmenprogramm werden Köln und Bonn besichtigt, Museen und das Bonner SCI Büro besucht und (Wander-)Ausflüge in der Region gemacht.

zurück zur Übersicht