Antirassismus, Antifaschismus, Gedenkstätten

Übersicht

1.10 Intercultural Summer (Delitzsch bei Leipzig) 17.08 – 01.09.2019

1.26 Working for a Place of Exchange (Neuengamme-Hamburg) 17.08. 31.08.2019

1.27 Concentration Camp Memorial (Nordhausen) 20.07. – 03.08.2019

1.28 Anti-fascist Resistance (Buchholz bei Hamburg) 22.8. – 11.9.2019

1.29 Discover History and Preserve Remembrance (Prettin) 16.08. – 30.08.2019

1.30 Learning about History in a Former Concentration Camp (Buchenwald bei Weimar) 28.07 – 10.08.2019

1.31 Prisoners of war as victims of nazi persecution at Zeithain 1941–1945 (Zeithain bei Riesa) 27.07. – 17.08.2019

1.32 Never Forget! (Dachau bei München) 27.07. – 09.08.2019

1.33 Meeting holocaust survivors/ Performance Project Sound in the Silence (Ravensbrück) 12.08. – 25.08.2019

1.34 Different Perspectives on World War II (Georgsmarienhütte bei Osnabrück) 03.08 – 17.08.2019

1.36 Coping with the Past (Berlin) 01.07 – 15.07.2019

1.37 Archaeological Project of the Nazi Forced Labour Documentation Centre (Berlin Schöneweide) 18.08. – 01.09.2019

 

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Intercultural Summer

DE-SCI-1.10 Delitzsch (bei Leipzig)

17.08. – 01.09.2019

12 Freiwillige

 

 

Dieses Projekt findet in Zusammenarbeit mit  einem deutschen Team und einem amerikanischen Team statt. Über 3 Jahre hinweg hat sich diese Zusammenarbeit entwickelt,
als deren Ergebnis sich der Verein InterKULTUR Delitzsch e.V. gründete, der die Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, für Geflüchtete, Vertriebene und sozial-benachteiligte Menschen zum Ziel hat.

Im Sommer der Migration 2015 fanden sich in Delitzsch Menschen zusammen, um den Ankommenden zu helfen, ihnen zur Seite zu stehen und  auf den neuen Wegen in Deutschland zu begleiten.
Dieses Workcamp stellt die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene. Der Verein möchte dabei seine Erfahrungen vermitteln und gemeinsam mit den Freiwilligen neue Ideen entwickeln.
Es wird einen akademischen Teil geben unter Anleitung von Christopher Larkosh (Privatdozent/ University of Massachusetts, USA)

Arbeit: Renovierungsarbeiten (v.a. Malern)  innerhalb der BAFF-Theater Delitzsch e.V. unter Anleitung einer Fachkraft; Arbeit an den Außenanlagen/ Grünflächen. Die BAFF-Theater Delitzsch e.V. ist ein häufig genutzter, sehr großer Veranstaltungsort von interKULTUR e.V. und stellt auch die Unterkunft für das Camp zur Verfügung.

Studienteil: Es wird einen umfangreichen Studienteil geben, teils unter Anleitung von Prof. Christopher Larkosh, wie Workshops rund um das Thema Migration, Besuche von Museen, Tagesausflüge nach Leipzig oder Halle. Es werden auch verschiedene Projekte in Delitzsch vorgestellt und die Möglichkeiten in einer relativ kleinen Stadt Migrant*innen und Geflüchtete zu unterstützen.

Unterkunft & Verpflegung: Im Gebäude der BAFF-Theater Delitzsch e.V. (Theater-Akademie), die sich in einem großen und prächtigen ehemaligen Bahnhofsgebäude befindet. Es wird in mehreren Räumen Schlafmöglichkeiten geben, Schlafsack, Isomatte oder Luftmatratze bitte mitbringen. WCs und Duschen sind ausreichend vorhanden. Selbstverpflegung in der  Küche einer kleinen Ferienwohnung, die Teil der BAFF-Theater Delitzsch e.V. ist.

Qualifikationen: Ausreichende Englisch- und /oder Deutschkenntnisse zur problemlosen Alltagsverständigung. Lust auf körperliche Arbeit im Team.

Standort: Delitzsch, liegt ca. 25km nördlich von Leipzig, ca. 135km südlich von Berlin.

Bemerkungen: Zusammen im Team besprechen wir, welche Unternehmungen wir machen wollen. Öffentliches Freibad nahe der Unterkunft.
Dieses Projekt findet mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen statt.

Wenn du Interesse hast dieses Workcamp zu leiten, wende dich an Ulla Bolder-Jansen.

Wenn du an dem Workcamp teilnehmen möchtest, findest du hier die Ausschreibung.

Du hast dort die Möglichkeit dich direkt online anzumelden.

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Working for a Place of Exchange

DE-SCI-1.26 Neuengamme (bei Hamburg)

17.08.2019 – 31.08.2019

22 Freiwillige

 

 

Das KZ Neuengamme wurde während der Kriegsjahre mit über 80 Außenlagern zum zentralen Konzentrationslager für Nordwestdeutschland ausgebaut. Als Folge des von der SS verfolgten Prinzips der „Vernichtung durch Arbeit“ starb annähernd die Hälfte der insgesamt etwa 100.000 Häftlinge, von denen die meisten aus ganz Europa deportiert worden waren. Heute ist die KZ-Gedenkstätte Neuengamme ein Ort der Erinnerung, Information, Bildung und Forschung. Sie ist auch das Ergebnis politischer Auseinandersetzungen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, denn jahrzehntelang, bis 2003 bzw. 2006, befanden sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers zwei Gefängnisse, so dass der Großteil des Geländes für die Öffentlichkeit nicht zugänglich war. Die Teilnehmenden des ersten Workcamps im Jahr 1982 legten den ersten Rundweg an und stellten Informationstafeln auf.

Während in den ersten Workcamps die Teilnehmenden zwischen dem Klinkerwerk des KZ Neuengamme und dem Gefängnis der Nachkriegszeit zelteten, wurden in den letzten Jahren für die Unterbringung der Teilnehmenden Räume in den ehemaligen SS-Garagen genutzt. In diesem Jahr wird das Workcamp erstmals im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Klinkerwerks unterkommen. Es ist ein historisches Gebäude, das in der Nachkriegszeit für Büros genutzt wurde und für die Öffentlichkeit nie zugänglich war. Wir werden den Zustand des Gebäudes dokumentieren, entrümpeln und renovieren, da es in der Gedenkstätte Überlegungen gibt, das Gebäude zu einem Begegnungsort umzubauen.

Arbeit: Renovierungsarbeiten an historischem Gebäude zur perspektivischen Nutzbarmachung für Gruppen. Erarbeitung einer Schaufensterausstellung am Gebäude und Dokumentation der Arbeiten des Workcamps daran. Verarbeitung der Ergebnisse der Seminare, Besichtigungen, Gespräche und Arbeiten, in Artikeln für Blogs oder lokale Zeitungen, eventuell landschaftspflegerische Arbeiten auf dem Gelände der Gedenkstätte.

Studienteil: Geschichte des KZ Neuengamme und der Auseinandersetzungen um die Einrichtung einer KZ-Gedenkstätte. Gespräche mit Vertreter*innen der zweiten Generation; Austausch zu den unterschiedlichen Perspektiven auf die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die Auseinandersetzungen um Gestaltung und Inhalte von Erinnerung.

Unterbringung: in Zimmern; Kochen und Essen werden wir in großen Zelten. Die Unterkunft befindet sich auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Qualifikationen: Interesse an Geschichte und Eigeninitiative (wichtig: gute Englisch- und/oder Deutschkenntnisse)

Bemerkungen: Es sind gemeinsame Ausflüge nach Hamburg geplant

Wenn du Interesse hast dieses Workcamp zu leiten, wende dich an Ulla Bolder-Jansen.

Wenn du an dem Workcamp teilnehmen möchtest, findest du hier die Ausschreibung.

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Concentration Camp Memorial

DE-SCI-1.27 Nordhausen, KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

20.07. – 03.08.2019

18 Teilnehmer

 

Zum fünften Mal findet in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ein mit dem SCI organisiertes Workcamp auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers statt, das in den nächsten Jahren fortgesetzt werden soll.

Das Lager „Dora“ wurde Ende August 1943 als Außenlager von Buchenwald gegründet. Im Rahmen der Untertageverlagerung der Raketenproduktion in den Südharz mussten KZ-Häftlinge ein Stollensystem im Kohnstein bei Nordhausen zur unterirdischen   Raketenfabrik  ausbauen. Die Produktion der vom NS-Regime als „Vergeltungswaffe“ propagierten Rakete wurde im Januar 1944 aufgenommen.

Die Häftlinge waren monatelang in der Stollenanlage untergebracht. Erst im Frühjahr 1944 wurde ein oberirdisches Barackenlager errichtet.

Mehr als 60 000 Menschen aus fast allen Ländern Europas, vor allem aus der Sowjetunion, Polen und Frankreich, mussten zwischen 1943 und 1945 im KZ Mittelbau-Dora Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten. Jeder dritte von ihnen starb.

Arbeit: Freilegungsarbeiten und Sichtbarmachung von Barackenfundamenten im ehemaligen Barackenlager; Arbeit im Freien mit größeren und schweren Steinen, teilweise Zerteilen von Steinen zum Setzen von Umrissmauern, Enttäuschen,  Baumstämme anmalen. Die Fotos zeigen die Ergebnisse der letzten Camps. Die Arbeit findet draußen statt, im Schatten großer Bäume.

Studienteil: Geschichte des KZ und seiner Außenlager; Untertageverlagerung von Rüstungsproduktion

Unterkunft: Rüstzeithaus der Evangelischen Kirche Nordhausen-Salza, ca. 10-15 Minuten mit Fahrrad von der Gedenkstätte entfernt; Selbstverpflegung (Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe); Internet/ WLAN nur in der Gedenkstätte!

Bemerkungen: Öffentliches Freibad nahe der Unterkunft; Ausflüge in den Harz und zum Kyffhäuser sind möglich; es werden Fahrräder gestellt.

Qualifikationen: Interesse an der Geschichte der Konzentrationslager; gute englische Sprachkenntnisse; sicheres Radfahren im Straßenverkehr ist Voraussetzung! Eine frühere Anreise oder spätere Abreise ist leider nicht möglich.

Wenn du Interesse hast dieses Workcamp zu leiten, wende dich an Ulla Bolder-Jansen.

Wenn du an dem Workcamp teilnehmen möchtest, findest du hier die Ausschreibung. Du hast dort die Möglichkeit dich direkt online anzumelden.

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Anti-fascist Resistance

DE-SCI-1.28 Buchholz/ Heideruh (40 km südlich von Hamburg)

22.8. – 11.9.2019

12 Freiwillige

 

1945 wurde die Erholungs- und Begegnungsstätte „Heideruh“ für die Opfer der NS-Herrschaft gebaut, z.B. für Kinder, deren Eltern politisch verfolgt waren, also im Untergrund lebten, in Konzentrationslagern inhaftiert waren oder ermordet wurden. Angehörige, Überlebende und Freund*innen haben viel Zeit und Energie investiert, um diese Stätte zu errichten.

Bis heute dient Heideruh vor allem als Ort der Erholung und Begegnung für Menschen, die sich gegen faschistische Ideologie aussprechen und sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen, Es ist ein Treffpunkt für Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Ost und West. Häufig treffen sich hier Gleichgesinnte aus mehreren Generationen. Es leben auch neun Asylbewerber aus dem Sudan (Nord) und arabischen Ländern in Heideruh. Jung und alt engagieren sich gegen den Rechtsruck und dafür, Heideruh auf die Zeit vorzubereiten, in der es keine Zeitzeug*innen des Faschismus mehr gibt.

Das Camp hat einen ausgeprägten Study-Part. Etwa 50 % der Zeit werden wir mit zwei Teamer*innen zu den Themen Antifaschismus und Gedenkkultur arbeiten. (Facebookgruppe: Heideruh Volunteers)

Arbeit: (ca. 6 Tage): Pflege, Reparatur und Ausbau des Barfuß-Pfades und des Generationen-Spielplatzes, hauptsächlich Arbeit mit Holz, Erlernen verschiedener Techniken und angeleiteter Umgang mit Maschinen

Studienteil: (ca. 7 Tage): Dokumentation des Workcamps; Vorbereitung eines Beitrages für das Stadtfest Buchholz mit öffentlicher Gedenkveranstaltung; Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg, teils gestaltet vom Auschwitz-Komitee; Treffen mit Zeitzeug*innen und internationalen Gästen

Unterkunft: Direkt in Heideruh in Doppel- oder Dreibettzimmern. In Ausnahmen können auch einzelne Zeltübernachtungen möglich sein. Zelte werden gestellt.

Bemerkungen: Verpflegung durch die Küche, vegetarische und vegan ist möglich. Warmgetränke und Wasser werden tagsüber gestellt. Für Softdrinks und Alkohol muss bezahlt werden.

Qualifikationen: Interesse am Thema Antifaschismus, Rücksicht nehmen auf ältere Menschen, Lust auf überschaubare Bau- und Denkprojekte

Standort: Buchholz liegt im Nord-Westen der Bundesrepublik, etwa 40 km südlich von Hamburg. Die Stadt liegt in der wunderschönen Lüneburger Heide mitten im Wald.

Anreise: Die nächsten Flughäfen sind Hamburg und Bremen. Vom Hauptbahnhof mit dem Regionalzug nach Buchholz fahren (von Hamburg 20 Min, von Bremen 60 Min). In Buchholz holt der Projektpartner ab. Anreise vor dem 22.8. ist möglich. Verspätete Anreise bitte vermeiden.

Wenn du Interesse hast dieses Workcamp zu leiten, wende dich an Ulla Bolder-Jansen.

Wenn du an dem Workcamp teilnehmen möchtest, findest du hier die Ausschreibung. Du hast dort die Möglichkeit dich direkt online anzumelden.

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Discover History and Preserve Remembrance

DE-SCI-1.29 Prettin (bei Annaburg, 120 km südwestlich von Berlin)

16.08.2019 – 30.08.2019

12 Freiwillige

 

Im Juni 1933, nur wenige Monate nach der Machtübernahme, richteten die Nationalsozialisten im Renaissanceschloss Lichtenburg inmitten der Kleinstadt Prettin ein Konzentrationslager ein. Während zunächst fast ausschließlich politische Gegner des NS-Regimes inhaftiert waren, kamen bald, ideologischen und gesellschaftsbiologischen Gründen folgend, weitere Personengruppen hinzu. Das KZ Lichtenburg war ein „Muster- und Ausbildungs-KZ“ und überdauerte so die Frühphase des NS-Staates. Nach dessen Auflösung im August 1937 diente das Schloss Lichtenburg bis Mai 1939 als Frauen-Konzentrationslager, von September 1941 bis April 1945 als Außenlager des KZ Sachsenhausen.

Von 1933 bis 1945 waren mehr als 10.000 Personen im KZ Lichtenburg inhaftiert. Deren Alltag war geprägt von Hunger, Misshandlungen und schlechten hygienischen Bedingungen. Die Häftlinge mussten in unterschiedlichen Bereichen Zwangsarbeit verrichten.

Das Schlossensemble ist fast vollständig in seiner historischen Bausubstanz erhalten. In einem Teilbereich des Schlosses befindet sich heute eine Gedenkstätte. Diese umfasst auch den ehemaligen „Bunker“, ein Kellergeschoss mit Einzel- und Isolierzellen, in dem Häftlinge extremen Strafen und Misshandlungen ausgesetzt waren.

Arbeit: Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten auf dem ehemaligen Appellplatz sowie im ehemaligen „Bunker“, Bau von Palettenmöbeln für den Eingangsbereich der Gedenkstätte
Entwicklung und Umsetzung eines Kunstprojektes, das sich mit den Lebensbedingungen im KZ Lichtenburg auseinandersetzen soll
Vorbereitung und Durchführung einer öffentlichen Abschlussveranstaltung

Studienteil: Geschichte der Konzentrationslager im Schloss Lichtenburg; Wahrnehmung der Gedenkstätte in der Bevölkerung; Begegnungen und Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung

Unterkunft: Großraumzelt auf einem Campingplatz direkt an einem Badesee in Prettin; Campingbetten werden gestellt, Schlafsäcke, Laken und Kopfkissen bitte selbst mitbringen; Selbstversorgung in einem eigenen Küchenbungalow; Fahrräder werden gestellt

Bemerkungen: Gute Freizeitmöglichkeiten (Baden, Boote, Minigolf, Kegeln, Ausflüge entlang des Elbradweges, nach Wittenberg und Berlin möglich). Es ist geplant, dass das Camp an einem Drachenboot-Rennen teilnimmt. Zudem wird ein gemeinsamer Ausflug in die Lutherstadt Wittenberg organisiert.
Das Workcamp wird im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wittenberg aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!" gefördert

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Learning about History in a Former Concentration Camp

DE-SCI-1.30 Buchenwald bei Weimar

28.07. – 10.08.2019

20 Freiwillige

 

Seit 1990 finden internationale Summercamps in der Jugendbegegnungsstätte bzw. auf dem Gelände des eh. Konzentrationslagers Buchenwald statt.

Mit seinen mehr als 278.000 Insassen aus über 50 Ländern war Buchenwald eines der größten Konzentrationslager. Tausende Menschen starben hier an Hunger und Krankheiten, durch schwere Arbeit und die Gewalt der Bewacher sowie auf den Märschen zu Kriegsende. Nach 1945 nutzten die Sowjets das ehemalige KZ zur Internierung von Nationalsozialisten, aber auch Unschuldige wurden in das Speziallager gebracht. Etwa 7.000 Menschen überlebten dieses zweite Lager nicht.

Arbeit: Überwiegend an der ehemaligen Bahnlinie Weimar-Buchenwald mit Steinmetzarbeiten zur Erinnerung an nach Auschwitz deportierte Menschen und der Recherche im Archiv zu Einzelschicksalen; Auseinandersetzung mit Fundstücken aus der Lagerzeit, z.B. in Form von Restaurierungsarbeiten. 

Studienteil: Intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten der Geschichte des KZ Buchenwald; u.a.: Wie konnte ein solches Lager nahe der Klassikerstadt Weimar existieren und funktionieren?

Was passierte in Buchenwald nach dem Krieg im Sowjetischen Speziallager?

Wie erinnern Gesellschaften und welche Rolle spielen dabei historische Orte?

Diskussion über Erinnerung und Gedenken an den Zweiten Weltkrieg in Deutschland, der Ukraine und Russland und aktuellen Bezügen. Auseinandersetzung mit „vergessenen Lagern“. Offene Themensetzung durch die Teilnehmenden.    

Freizeit: Ausflüge nach Weimar und Erfurt oder in andere Städte selbstständig am Wochenende. Besuch des Partnercamps in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora b. Nordhausen.

Goethepark in Weimar, Besuche von Goethe- oder Schillerhaus; Schwimmbad. 

Unterkunft: In der Internationalen Jugendbegegnungsstätte der Gedenkstätte mit eigenen Duschen in den Zimmern (3/4 Personen), Grillmöglichkeit, Tischtennis etc., Kochteams.    

Bemerkungen: Die Teilnehmer des Camps werden praktisch an den Vormittagen arbeiten – die Nachmittage dienen dann flexibel gestalteten Workshops, Gesprächen, Museums-besuchen u.v.m. – also dem Studienteil des Projekts – immer auch den Wünschen und Ideen der Teilnehmenden entsprechend. Dieses Workcamp enthält einen umfangreichen Studienanteil und setzt dementsprechend großes Interesse an den Themen Ausgrenzung und Rassismus in Geschichte und Gegenwart voraus! Das Camp wird auf Englisch durchgeführt, weswegen gute Sprachkenntnisse wünschenswert sind.

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Prisoners of war as victims of nazi persecution at Zeithain 1941-1945

DE-SCI-1.31 Zeithain (bei Riesa/Elbe in Sachsen)

27.07. – 17.08.2019

15 Teilnehmer

 

Im Rahmen der Vorbereitung des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion entstand ab April 1941 auf dem Truppenübungsplatz in Zeithain ein Lager für Kriegsgefangene, das zunächst ausschließlich sowjetische Gefangene aufnehmen sollte. Infolge völlig unzureichenden Ernährung, schlechter medizinischer Versorgung und katastrophalen hygienischen Bedingungen starben bis zu 30.000 von ihnen. Ab Februar 1943 diente das Lager als zentrales Lazarett für Kriegsgefangene. In dieser Periode trafen auch Gefangene anderer Nationen (z.B. Italiener, Polen, Briten, Jugoslawen) ein. Seit 2003 helfen Freiwilligenworkcamps bei archäologischen Arbeiten auf dem Gelände, das nach dem Krieg als Panzerübungsgelände diente. Seit 2006 gibt es einen provisorischen Geschichtslehrpfad, der sukzessive dauerhaft ausgebaut werden soll.

Arbeit: Konservierung der ehemaligen Gebäudestandorte und ihre Gestaltung, so dass sie der Öffentlichkeit dauerhaft präsentiert werden können. Sammlung von Ideen und Anregungen für den konzeptionellen und gedenkpädagogischen Umgang mit dem Areal

Studienteil: Schicksale von Kriegsgefangenen in Deutschland während des 2. Weltkrieges

Unterbringung: In einem Wohnhaus mit Betten, Internetzugang

Bemerkungen: Gute Freizeitmöglichkeiten; Ausflüge nach Dresden, Meißen, Leipzig, Berlin möglich

Wenn du Interesse hast dieses Workcamp zu leiten, wende dich an Ulla Bolder-Jansen.

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Never Forget!

DE-SCI-1.32 Dachau (bei München)

27.07. – 09.08.2019

8 Freiwillige

 

Seit 1983 findet in Dachau jeden Sommer eine internationale Jugendbegegnung mit etwa 120 jungen Leuten aus 20 Ländern statt. Die SCI-Freiwilligen nehmen im Rahmen dieser Begegnung an verschiedenen Workshops mit Fragestellungen zur Geschichte und zum Gegenwartsbezug des Nationalsozialismus sowie an Gesprächen mit Überlebenden teil. Der Schwerpunkt liegt auf dem Studienteil. Mehr Infos zum Camp findest du hier: http://www.jugendbegegnung-dachau.de/
Das KZ Dachau wurde bereits im März 1933 auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik als erstes nationalsozialistisches Konzentrationslager errichtet. Mehr als 200.000 Häftlinge wurden während des zwölfjährigen Bestehens des Lagers registriert. Unzählige starben durch Terror und an den Folgen von unmenschlicher Zwangsarbeit, Krankheit und Erschöpfung.

Studienteil: Zeitzeugengespräche, Workshops, Führungen, Exkursionen etc.

Unterbringung: Im Jugendgästehaus in Dachau (4-Bett-Zimmer); behindertengerechte Zimmer sind vorhanden.

Bemerkungen: Die Freiwilligen müssen an den Projektpartner vor Ort einen Eigenanteil in Höhe von € 160,00  bezahlen. Es ist ein Motivationsschreiben erforderlich. Bitte in der Geschäftsstelle telefonisch oder per e-mail: incoming@sci-d.de nachfragen. Höchstalter 26 Jahre

Wenn du Interesse hast dieses Workcamp zu leiten, wende dich an Ulla Bolder-Jansen.

Wenn du an dem Workcamp teilnehmen möchtest, findest du hier die Ausschreibung. Du hast dort die Möglichkeit dich direkt online anzumelden.

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Meeting holocaust servivors/ Performance Project Sound in the Silence

DE-SCI-1.33 Fürstenberg/Ravensbrück (nördlich von Berlin)

12.08. – 25.08.2019

12 Freiwillige

 

 

Das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück wurde 1939 in der Nähe von Fürstenberg an der Havel errichtet. Bis zur Befreiung im April 1945 waren dort mehr als 120.000 Frauen und Kinder, 20.000 Männer und 1.000 minderjährige weibliche Jugendliche des sog. „Jugendschutzlagers Uckermark“ inhaftiert. Die Häftlinge kamen aus über 30 Nationen. Sie mussten in den unterschiedlichsten Bereichen, u.a. in SS-eigenen Betrieben und für die Firma Siemens, Zwangsarbeit verrichten. Ihr Alltag war geprägt von Hunger, Misshandlungen und schlechten hygienischen Bedingungen. Zehntausende Häftlinge wurden ermordet.

Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück bewahrt Zeugnisse und Spuren, fördert Erinnerung und Forschung und ist gleichzeitig aktiver Lern- und Begegnungsort. Jedes Jahr finden internationale Workcamps auf dem ehemaligen Lagergelände statt. Mehr Informationen findest Du unter www.ravensbrueck.de.

Arbeit: Erschließung und Übersetzung von Sammlungsbeständen aus den Archiven; Außenarbeiten im Gelände; an einem Tag Gestaltungsarbeiten in der Jugendbegegnungsstätte

Studienteil: Häftlinge und Aufseherinnen im KZ Ravensbrück; Gedenken und Erinnern in der Gedenkstätte Ravensbrück; Performance-Projekt Sound in the Silence zum Gedenken an Ravensbrück: erarbeiten von Beiträgen in AG-Gruppen zu Creative Writing, Theater, Tanz und Sound, teils gemeinsam mit anderen Gruppen. Das Camp wird zeitweise in das Ravensbrücker Generationenforum eingebunden und dort mit Überlebenden des Frauenkonzentrationslagers zusammen treffen.

Unterkunft: In der Internationalen Jugendbegegnungsstätte auf dem Gelände der Gedenkstätte; Verpflegung durch die dortige Kantine

Bemerkungen: Ausflüge in die seenreiche Umgebung, nach Berlin oder an die Ostsee

Wenn du Interesse hast dieses Workcamp zu leiten, wende dich an Ulla Bolder-Jansen.

Wenn du an dem Workcamp teilnehmen möchtest, findest du hier die Ausschreibung. Du hast dort die Möglichkeit dich direkt online anzumelden.

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Different Perspectives on World War II

DE-SCI-1.34 Georgsmarienhüte (bei Osnabrück)

Deutsch-Russisch-Ukrainisches Workcamp

Datum noch unbekannt

16 Freiwillige

 

Im „Arbeitserziehungslager Ohrbeck“ waren von Januar 1944 bis zum Kriegsende 1945 mehr als2.000 Menschen inhaftiert, die zur Arbeit im Eisenhüttenwerk, zur Trümmerbeseitigung und Minenräumung gezwungen wurden. Viele von ihnen verloren ihr Leben. Die meisten waren Zwangsarbeiter*innen und kamen aus den Niederlanden und der Sowjetunion. Ihre Bestrafung diente zugleich der Abschreckung von über 25.000 Zwangsarbeiter*innen in der Region Osnabrück, wobei die Hälfte aus der Ukraine, Weißrussland und Russland stammte. Die Gedenkstätte Augustaschacht wird seit achtzehn Jahren mit viel freiwilliger Arbeit aufgebaut. Wie in der Vergangenheit, so soll durch ihre Teilnahme an diesem Workcamp das Bewusstsein der Freiwilligen für die Lehren aus der Geschichte des Zweiten Weltkrieges gestärkt werden.

Arbeit: Hilfe bei Ausgrabungen auf dem ehemaligen Lagergelände; die gefundenen Objekte werden in der Ausstellung präsentiert

Studienteil: Anhand eines konkreten Beispiels werden die Freiwilligen sich mit Zwangsarbeit und NS-Geschichte sowie deren Ursachen und Folgen auseinandersetzen. In diesem Jahr  liegt der Schwerpunkt auf Zeitzeugengesprächen mit russischsprachigen jüdischen Einwanderern, die Krieg und Holocaust in der damaligen Sowjetunion erlebt haben. Die heute alten Menschen sind in den vergangenen 15-25 Jahren nach Deutschland eingewandert und leben nun in Osnabrück. Sie sind somit Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sowie zwischen Deutschland und Russland/Ukraine.

Die Teilnehmer/innen gehen in Gesprächen mit Zeitzeugen aus der damaligen Umgebungsgesellschaft der Frage nach, was die damaligen Nachbarn der Zwangsarbeitslager über die Zwangsarbeiter wussten und wie sie heute über die Geschichte der Zwangsarbeit an ihrem Ort denken.

Ausflüge nach Osnabrück und in die Niederlande sind ebenfalls geplant.

Unterkunft: In einem Haus des Deutschen Roten Kreuzes

Qualifikation: Interesse an neuen Sichtweisen und interkulturelle Begegnungen und am Thema

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Coping with the Past

DE-SCI-1.36 Berlin

Deutsch-Russisch-Ukrainisches Workcamp

1.07.2019 – 15.07.2019

15 Freiwillige

 

Das Erinnern an den Zweiten Weltkrieg gestaltet sich je nach Land unterschiedlich;  gute Beispiele dafür sind die Länder Russland und Deutschland. Deren verschiedene, manchmal gegensätzlichen Kulturen und Strategien der Erinnerung basieren auf unterschiedlichen Begriffen und Konzepten. In der Nutzung dieser ohne ein Bewusstsein dafür, dass das Gegenüber die Bedeutung eines Wortes nicht verstehen oder es ganz anders verstehen könnte, steckt allerdings auch Konfliktpotenzial. Dadurch, dass junge Menschen aus Russland in Deutschland in Berlin, einer Stadt mit diversen Spuren von unterschiedlichen Erinnerungskulturen, zusammengebracht werden, können wir Begriffe und Konzepte ermitteln, die für das Sprechen über den Zweiten Weltkrieg von Bedeutung sind.

Das Hauptziel des Projektes ist es, die verschiedenen Sichtweisen Deutschlands, Ukraines und Russlands über den 2. Weltkrieg herauszuarbeiten. Es ist von hoher Bedeutung, zu analysieren, wie unterschiedlich die heutige Gesellschaft in Deutschland, Russland und Ukraine über das Trauma des 2. WK spricht, und welche Maßnahmen ergriffen werden, um Vorurteile abzubauen. Um herauszufinden, wie unsere kulturelle Umgebung (z.B. die Wirkung von Denkmälern) unsere persönliche Lebensgeschichte prägt, werden Methoden wie Mind Maps und digital storytelling angewendet, außerdem werden externe Betroffene die Ansicht ihres Heimatlandes erklären, sowie Erfahrungen ihrer Familie während des 2. WK und danach anführen.

Arbeit: Es wird erwartet, dass die Teilnehmer, mithilfe der Methoden des Mindmapping und Storytelling, mehr über den Einfluss der Gesellschaft (z.B. durch Feiertage) auf die eigene Weltanschauung lernen. Wir möchten die Sensibilität der Teilnehmer gegenüber dem Thema, wie gesellschaftliche Meinung produziert und reguliert wird, stärken, indem politische Reden und Massenmedien kritisch hinterfragt werden. Wir wollen den Dialog zwischen den drei Ländern fördern und versuchen ihre Ansicht zu verstehen und die Idee von Frieden und Empathie einzusetzen. Außerdem sollen die Teilnehmer zur Weiterentwicklung der Website beitragen.

Was wir bisher geschafft haben könnt ihr euch hier ansehen! Nun gilt es das bisher Erarbeitete zu vertiefen und weiter auszubauen.

Studienteil: Die Hauptthemen sind:

  • Die Sensibilität gegenüber gesellschaftlicher Meinung über den 2.WK stärken;
  • Erinnerungen und Kultur in Deutschland, Russland und Ukraine;
  • Beschäftigung mit Denkmälern in den drei verschiedenen Ländern;
  • Lernen aus der Vergangenheit und Vorbeugung, dass solche Dinge nochmal passieren, indem gegen Rasissmus und Intoleranz gekämpft wird;
  • Beschäftigung mit mind-mapping und storytelling als Methoden der Forschung;
  • Die Website inhaltlich zusammenhängend mit der Erinnerungskultur weiterentwickeln.

Unterkunft: Die Teilnehmer werden im Regenbogenfabrik Hostel untergebracht. Die 6-er oder 8-er Zimmer werden geteilt. Den Teilnehmern stehen Duschen, eine Küche, ein Esszimmer und ein Raum für die Workshops zur Verfügung. Das Studiencamp basiert auf einem Selbstorganisationskonzept. Jeden Tag gibt es verschiedene Personen, die für die gesamte Gruppe kochen, sowie ein Reinigungsteam. In der Herberge gibt es einen WiFi-Zugang.

Qualifikation: Wir bevorzug Teilnehmer, die ein großes Interesse am Schwerpunktthema des Studienlagers haben, die Geschichte studieren oder in Museen/Organisationen/Einrichtungen arbeiten, die sich mit Erinnerungskultur beschäftigen. Da das Projekt die Entwicklung der Website, und das Verfassen einiger Artikel erfordert, suchen wir Menschen die mitarbeiten.

Bemerkungen: Es ist ein Motivationsschreiben erforderlich

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Archaeological Project of the Nazi Forced Labour Documentation Centre

SCI-01.37 Berlin-Schönweide

18.08. – 01.09.2019

16 Freiwillige

 

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit befindet sich am historischen Ort eines ehemaligen fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeitslagers in Berlin. Es widmet sich schwerpunktmäßig einer jahrzehntelang vergessenen Opfergruppe: den Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus fast allen europäischen Ländern, die während des Zweiten Weltkrieges für das NS-Regime arbeiten mussten.

Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen archäologische Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Treuenbrietzen sowie die anschließende Recherche von Hintergrundinformationen zu den Funden.

Arbeit: Unter Anleitung und Begleitung von Mitarbeiter*innen des Landesdenkmalamts Brandenburg werden die internationalen Teilnehmenden auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Treuenbrietzen Ausgrabungen vornehmen. In einem zweiten Schritt recherchieren sie die Hintergründe der Funde. Dies dient der Vorbereitung der Ausstellung „Archäologie der Zwangslager“, die ab April 2020 im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit gezeigt wird. Die Arbeit wird von einem Filmmacher begleitet. Gemeinsam mit diesem entwickeln die Camp-Teilnehmer*innen ein Konzept für den Film, der Teil der geplanten Ausstellung wird, und können aktiv an seiner Erstellung mitwirken.

Studienteil: Historische und gegenwärtige Formen von Zwangsarbeit, Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit, zeitgenössische Archäologie, für die Teilnahme an dem Sommerlager werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Unterkunft: Jugendbildungsschiff „Horst-Günther“

Qualifikation: Interesse an der Geschichte des Nationalsozialismus, Interesse an Archäologie

Freizeit: Besuch einiger der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Berlin, Wandern und Schwimmen.

Bemerkungen: Während des Sommerlagers werdet ihr nicht viel Zeit für Sightseeing in Berlin haben. Falls ihr mehr Freizeit in Berlin haben möchtet, könnt ihr früher an- oder später abreisen. Es gibt viele kostengünstige Hostels in der Stadt. Es ist ein Motivationsschreiben erforderlich, das ca. 5 Tage nach Ankunft beim SCI beantwortet wird.

Anfahrt: der nächste Bahnhof (Fernzüge) ist Berlin Ostbahnhof, der nächste Flughafen ist Berlin Schönefeld

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Wenn du an dem Workcamp teilnehmen möchtest, findest du hier die Ausschreibung. Du hast dort die Möglichkeit dich direkt online anzumelden.

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